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Nov 012011
 

Castor-Proteste, Naturkostladen Jonathan, Ende eines Blogs, Neues von der Südzentrale, 25 Jahre mit Eberhard Menzel, ein Leserbrief, Die Linke, der Tod von Werner Dalichow und der JadeWeserPort-Cup sind die Themen der Nachrichten dieser Ausgabe.

Castor-Proteste ab dem 24. November

Logo Gorleben soll lebenGroßkundgebung in Dannenberg am 26. November ab 12.30 Uhr. Widerstandsaktionen davor, danach und währenddessen!

Acht Atomkraftwerke wurden nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima stillgelegt. Ohne den Druck der Straße hätte sich die schwarz-gelbe Bundesregierung nicht bewegt. Doch das Reaktorrisiko dauert an: Bis zum Jahr 2022 oder 2023 sollen die verbleibenden Reaktoren in Betrieb bleiben – und sie machen Müll. Wohin mit dem Atommüll? Weltweit gibt es keine Lösung, doch einer tut so, als hätte er sie: Norbert Röttgen. Er lässt Gorleben weiter als Atommüll-Endlager ausbauen, alternativlos, ohne eine formale rechtliche Beteiligung der Bevölkerung. „Das nennen wir institutionelle Gewalt“, kommentiert dieses Verhalten Wolfgang Ehmke, Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI). Als Reaktion wird es auch in diesem Herbst wieder bewegte und bewegende Tage im Wendland geben: Aus Protest gegen den strammen Atom-Kurs der Bundesregierung erwartet die BI im November erneut zigtausende Menschen zur Kundgebung in Sichtweite der Castor-Verladestation in Dannenberg. Tausende werden sich in den Tagen danach an den unterschiedlichsten Aktionen zum Stopp des Transports beteiligen. „Atomstaat und Rechtsstaat beißen sich. Wenn der Castor rollt, bleibt die Demokratie auf der Strecke.” Die Bürgerinitiative ruft deshalb erneut dazu auf, sich den Protesten im Wendland anzuschließen: „Wir rufen alle Menschen auf, sich im November auf den Weg nach Dannenberg, Gusborn, Quickborn oder Gorleben zu machen, um mit den Füßen gegen den Atomkurs der Regierung abzustimmen. Schon im vergangenen Jahr wurde in Harlingen bei der Schienen-Sitzblockade von Tausenden von Menschen deutlich, dass mit vertretbaren polizeilichen Mitteln der Castor-Transport nicht durchsetzbar ist. In diesem Jahr gibt eine weitere Chance: Wenn wir mit zehntausend Menschen auf die Strecke gehen, kommen sie mit Gorleben nicht durch.”

Logo Castor stoppen

 

Jonathan

Seit dem 1. August läuft der Naturkostladen wieder – Rainer Büscher und Joshua Brück haben sich getraut, die Versorgung mit ökologisch einwandfreien Lebensmittel weiter zu gewährleisten. Und nun heißt es schon wieder: Aus für Jonathan. Aber diesmal ist das Projekt nicht bedroht, man zieht nur an die gegenüberliegende Straßenecke, da wo ganz früher einmal das Café Kever, später eine Filiale der OLB und zuletzt ein Sportwettenladen war. Der Umbau ist in vollem Gange, und schon zum 1. Dezember läuft der Verkauf in den renovierten Räumen. Hier gibt es dann neben den gewohnten Angeboten auch eine Bistro-Ecke und einen Spielbereich für Kinder. Was noch wichtiger ist: Zukünftig wird der Einkauf barrierefrei sein. Rainer Büscher zum Gegenwind: „Wir expandieren zwar, das Tante-Emma-Flair wird aber auf jeden Fall erhalten.“ Noch eine Änderung gibt es: Die Jonathan GmbH wird Genussrechte ausgeben. Genussrecht ist ein juristischer Begriff aus dem deutschen Schuldrecht. Ein Genussschein ist eine Anlageform, die z.B. Rechte am Reingewinn einer Gesellschaft übergibt. Das Stimmrecht ist dabei immer ausgeschlossen. Die Rendite ist oft recht hoch, bei einer Insolvenz oder einer Liquidation erfolgt die Rückzahlung der Einlage des Genussscheininhabers aber erst nach vollständiger Befriedigung aller anderen Gläubiger. Der Totalverlust der Einlage ist also möglich. (Quelle: Wikipedia) Genauere Informationen zu den Genussrechtsbedingungen erteilen die Betreiber des Naturkostladens – am besten eben persönlich vorbeischauen. (hk)

Ende eines Blogs

Seit mehreren Jahren war Tim Sommers Internet-Blog eine wichtige Informationsquelle für die kritischen Geister Wilhelmshavens. Hier gab es Infos aus dem Innersten der SPD oder später dann der Wilhelmshavener Linken. Der tägliche Blick auf die Seite war schon Automatik. Wir zitierten in vielen Artikeln aus Sommers Veröffentlichungen. Dann kam die Kommunalwahl 2011, und seitdem findet sich nur noch dieser Hinweis auf der Seite: Ich bin dann mal weg… Auch einen Tag nach der Wahl bleibt das Gefühl, in Wilhelmshaven die Grenze der Kritikresistenz mehr als überschritten zu haben. Die Reaktionen von Parteien und Kandidaten auf das Wahlergebnis, die Entscheidung der Wilhelmshavener zur Kommunalwahl und die zu erwartende Zukunft unserer Stadt lassen nur einen Schluss zu. Es scheint schlicht keinen Sinn zu machen, Kritik zu üben. Die, die die Kritik eigentlich betrifft, haben das Aussitzen derart perfektioniert, dass selbst Helmut Kohl vor Neid erblassen müsste. Und die, die eigentlich derselben Meinung sind, haben nichts Besseres zu tun, als jegliche Einigkeit der Kritiker im Keim zu ersticken. Alle paar Jahre, wenn das Maß mal wieder voll ist, wird Protest gewählt. Ob rechts, links oder bürgerlich, ist dann längst egal. Und die etablierten Parteien ignorieren alles nach bestem Wissen und Gewissen. Im Hintergrund werden längst die Fäden zu Seilschaften der nächsten Jahre verwoben. All denen, die auch weiterhin hinter die Kulissen der Politik und der Wirtschaft an der Jade blicken wollen, empfehle ich das Bürgerportal Wilhelmshaven. All denen, die glauben, es würde nun alles besser werden, wünsche ich viel Glück. Ich werde mich nun den schönen Dingen des Lebens und meinem Beruf widmen und bin dann erst mal weg… Schade! (hk)

Neues von der Südzentrale

In den vergangenen Wochen hat man wenig von der Südzentrale gehört. Seit Sperrung der KW-Brücke ist dort auch wenig Lauf, doch aufmerksamen Beobachtern wird zumindest nicht entgangen sein, dass das historische Marinekraftwerk (zum Glück) immer noch steht. Das war Anfang des Jahres, als das Gelände schon mal gerodet wurde, durchaus nicht sicher. Im Juli hatte sich der neue „Verein zum Erhalt der Südzentrale“ gegründet. Seitdem arbeitet der Vorstand aktiv daran, alle Beteiligten – Eigentümer, Stadtverwaltung, Politik, Hafenwirtschaft – wieder miteinander ins Gespräch zu bringen. Nach jahrelanger Funkstille muss man das sensibel angehen. Wir müssen uns also noch gedulden, bevor Konkretes zu vermelden ist. Immerhin hat sich die große Mehrheit der Kommunalpolitik im Wahlkampf für den Erhalt des Denkmals ausgesprochen, auch der neue OB Andreas Wagner. Einige erfreuliche Neuigkeiten können wir jedoch kund tun: – Der neue Internetauftritt www.suedzentrale.de ist online. Vereinsmitglied Ralph Ehlers hat die Website in klarem, übersichtlichem Design erstellt. Neben Informationen zur Geschichte der Südzentrale, zu Konzepten für die zukünftige Nutzung (inklusive einer Karte zum Umfeld) und zum Verein gibt es auch eine Bildergalerie und ein interaktives Panoramabild. – Erfreulich ist das Ergebnis der Unterschriftensammlung zum Erhalt der Südzentrale. Bis Ende Oktober haben schon über 3000 Bürger/innen und Freund/innen unserer Stadt die Resolution unterzeichnet. Bei der ersten ordentlichen Ratssitzung am 23. November 2011 sollen die Unterschriften dem Rat übergeben werden. Bis dahin heißt es: fleißig weitersammeln. Jede/r kann sich die Unterschriftenlisten auf der Startseite von www.suedzentrale.de herunterladen, ausdrucken und sammeln (Familie, Freunde, Nachbarschaft, Kolleg/innen …) und abgeben oder zuschicken: Geschäftsstelle des Vereins zum Erhalt der Südzentrale e.V. im Havenhaus, Weserstr. 78 a, 26382 Wilhelmshaven. – Mittlerweile hat der Verein über 80 Mitglieder, Ziel bis zum Jahresende sind 100 Mitglieder. Jede/r kann Mitglied werden, der Jahresbeitrag beträgt 24 Euro, die Beitrittserklärung gibt es auf der Website unter „Der Verein“. (iz)

Nicht Freund, nicht Feind

25 Jahre mit Eberhard Menzel Hätten Sie gedacht, dass unser scheidender Oberbürgermeister einmal förderndes Mitglied des Gegenwind war? Sicher nicht. Dennoch stimmt es. Das gilt auch noch für die ersten Jahre seiner Tätigkeit als (ehrenamtlicher) Oberbürgermeister. Doch irgendwann kam natürlich der Anruf mit der Bitte, ihn aus unserer Kartei zu löschen. Zu weit waren die politischen Ansichten auseinandergedriftet. Seit 30 Jahren erscheint nun der Gegenwind – 25 Jahre davon war Eberhard Menzel Wilhelmshavens Oberbürgermeister. Der Gegenwind hatte nie ein besonders gutes Verhältnis zu ihm, aber auch nur selten ein wirklich schlechtes. Wir hatten immer die Möglichkeit, mit ihm zu sprechen, sei es für ein Interview, sei es zur Klärung eines Sachverhaltes – alles in allem aber war das Klima zwischen uns recht kühl. Natürlich gab es auch Zeiten der absoluten Funkstille – erinnert sei hier an die Zeit der Veröffentlichung der Handlögten/Venske-Bücher „Dreckiger Sumpf“ und „Wilhelms wahnsinnige Erben“, aber auch die Neuaufstellung eines Kaiser-Wilhelm-Denkmals frostete unser Verhältnis. Die Gegner der Denkmalaufstellung wurden von ihm 1995 als „selbsternannte Antifaschisten“ runtergeputzt.

In all den Jahren mussten wir erkennen, wie dünnhäutig Eberhard Menzel war, wie wenig er in der Lage war, mit Kritik umzugehen. Allgemein wird behauptet, dass Eberhard Menzel ein großer Oberbürgermeister war, der in die Geschichte der Stadt Wilhelmshaven eingehen wird. Eberhard Menzel steht aber auch für eine kritiklose Industrieansiedlungspolitik, für das Anbeten von Investoren und als Vorreiter einer dramatischen Ansiedlungsdichte von Kohlekraftwerken. Besonders hervorzuheben ist auch Menzels Verhältnis zu den Kaiserlichen KanalarbeiterInnen, die für die Einstellung der Fäkalieneinleitungen am Südstrand kämpfen. Auch hier schreckte er nicht vor persönlichen Angriffen gegen die Aktivistinnen zurück, schreckte nicht davor zurück, die Forderungen übelst zu diskreditieren, ihnen zu unterstellen, dass sie der Stadt Wilhelmshaven schaden wollten.

Unsere uneingeschränkte Hochachtung verdient Menzels Engagement, wenn es gegen das Vergessen der Taten des Faschismus geht, wenn es gegen das Vergessen der von den Wilhelmshavener Faschisten verfolgten, vertriebenen und ermordeten Juden geht. Seine Reden auf dem Synagogenplatz, am Lager Schwarzer Weg, an der KZ-Gedenkstätte am Alten Banter Weg, bei der Enthüllung von Mahnmalen sind von ehrlicher Wut und Trauer und ernsthaftem Engagement geprägt. Und das sind die Momente, an die wir uns erinnern wollen, wenn es um 25 Jahre unter dem Oberbürgermeister Menzel geht. Gegenwind-Redaktion

Leserbrief

Im letzten Gegenwind veröffentlichten wir im Artikel „Gute Arbeit, damit die Kommunen wieder atmen können“ ein Foto des Wegweisers des Gewerbeforums Banter See mit folgender Unterschrift: Gewerbeforum Banter See (ehem. KSW) Von knapp 50 Plätzen sind nicht einmal eine Handvoll besetzt. Dazu erreichte uns der folgende Leserbrief: Sehr geehrter Herr Klöpper! Als Verwalter – Gewerbeforum Banter See – teilen wir Ihnen mit: I. Ihr Artikel auf Seite 11 liegt völlig neben der Sache! II. Hätten Sie nur einmal das Verwaltungsbüro gegenüber der von Ihnen abgebildeten Tafel aufgesucht, wären Ihnen alle Informationen erteilt worden. III. Das Objekt ist zu 95 % vermietet, und zwar an Firmen, die Ihnen hätten schon bei einem Rundgang auffallen müssen. Es sind richtig renommierte Firmen, die sich jeder Vermieter nur wünschen kann. 1. Tauchsport Heinemann 2. HPKJ – Hydraulik 3. Rehau Wittmund 4. Hermes 5. Uni Oldenburg 6 . Fa. Meinex 7. Udo Sallmann 8. und weitere mittlere und kleinere Unternehmen 9. und viele Autoschrauber, Lageristen, Hobbybastler, Musiker, Künstler usw. 10.der Nostalgie-Triebwagen hat sein kostenloses Abstellgleis erhalten Die Eigentümer in Verbindung mit der Verwaltung haben ihre Hausaufgaben gemacht, leider Sie nicht! Dipl.-Kfm. Chr. Anders, Verwaltung Gewerbeforum Banter See Helmholtzstr.3, 26389 Wilhelmshaven

Kommentar: Die Linke: Gegen die Wand

Die Leute aus dem Wilhelmshavener Epi-Zentrum haben ihr Ziel erreicht: Der Wilhelmshavener Kreisverband der Partei Die Linke liegt am Boden, die aktiven Mitglieder haben die Partei verlassen. Nach der Kommunalwahl mit dem für die Linke so verheerenden Ergebnis will wohl auch keiner der ehemaligen Putschisten weiter bei der Linken mitarbeiten. Rückblick: Der alte Vorstand wurde abgewählt, daraufhin verließ schon ein Großteil der Aktivisten die Partei und suchte in anderen Parteien oder Wählergruppen eine neue Heimat. Vom Parteischiedsgericht wurde die Abwahl des Vorstands dann für nichtig erklärt und die Partei musste erneut zur Wahl schreiten. Inzwischen waren allerdings kaum noch Aktive bereit, sich für ein Amt zur Wahl zu stellen. Und so geschah es, dass der neue Vorstand aus Manuel Perschel (Epi-Zentrum), der Oldenburgerin Ruth Rieß und Klaus Heckenbach als Schatzmeister besteht. Damit ist klar, dass die Stunden der Linken in Wilhelmshaven gezählt sind – die Leute um Manuel Perschel haben ihr Ziel erreicht. Mitverantwortung daran trägt aber auch Bernd Mayer vom Kreisverband Wittmund, der nichts unversucht ließ, die Wilhelmshavener Linke zu spalten, und auch Anja Kindo unterstützte offen die Gruppe um das Epi-Zentrum. Wie kann es weitergehen? Es wird nicht lange dauern, bis der KV Wilhelmshaven völlig verstummt ist – und da lauern ja auch schon die Leute um Bernd Mayer, die den KV Wilhelmshaven gerne einheimsen würden und zu einem großen Verband zusammenschließen wollen – doch das kann und darf kein Weg sein. Die Linken in Wilhelmshaven werden wieder zusammenfinden und werden wieder einen anständigen Verband auf die Beine stellen – denn in einer Stadt, in der bei der letzten Landtagswahl in einigen Stimmbezirken die Linke über 20 % der Stimmen auf sich vereinigen konnte (das war natürlich, bevor die Leute des Epi-Zentrums zur Linken stießen), wo die Linke bei der letzten Europawahl das niedersachsenweit beste Ergebnis erzielte, wird es doch wohl noch Leute geben, die zu einer vernünftigen linken Parteiarbeit in der Lage sind. Fragt sich nur, wann das sein wird. Hannes Klöpper

Jade-Sail

Anfang Oktober feierte der JadeWeserPort-Cup seinen 10. Geburtstag. Die Windjammer-Regatta ist mittlerweile eine feste Größe bei Einwohnern und Touristen und in der Großsegler-Szene. Sogar die „Alex“(ander von Humboldt) fuhr hier heuer ihren Abschiedstörn. Die Preise für den Tagestörn auf einem der Segler bei der Hauptregatta kann sich nicht jede/r leisten, an Bord ist, wer Rang und Namen hat oder von einem Sponsor bzw. einer Firma eingeladen wird, doch auch die Seh-Leute am Kai oder an den Beobachtungspunkten längs der Jadeküste haben ihren Spaß. Auch die Begleitfahrt des Wattenmeerhauses ist ein preiswerter Tipp, um dabei zu sein und nebenbei noch Spannendes über tierische Meeresbewohner zu erfahren. Für die Jugend gibt es am Vortag die gesponserten Törns „boarding next generation“, für Schüler und Studierende, darüber hinaus könnten aber bedürftige Kinder oder Familien zukünftig speziell angesprochen werden, damit wirklich alle dazugehören. Das Ganze ist natürlich eine Werbeveranstaltung für den Containerhafen, der eindeutig geteiltere Begeisterung weckt als die Segelveranstaltung. Ob es sich langfristig gelohnt haben wird, für Hunderte von Millionen (aktuell 100 Mio Euro mehr als ursprünglich veranschlagt) wertvolle Natur und touristisches Potenzial unter Sand und Beton zu vergraben, muss sich noch zeigen. Umgekehrt kriegt man natürlich nur über den Hafen das Sponsoring der Regatta hin. Trotzdem ist es irgendwie schräg, dass dieser durchaus netten Veranstaltung der sperrige Name des Hafens aufgestempelt wurde. Es wirkt so abgedroschen, weil alles Mögliche in Wilhelmshaven „JadeWeserPort-Dingenskirchen“ heißt. Wir freuen uns schon auf den JadeWeserPort-Cup in der Eisdiele, den JadeWeserPortwein und die JadeWeserPortiers in den Hotels. Auch die Busse fahren nicht mehr nach Voslapp, sondern zum … Sie wissen schon. „Jade-Sail“ oder sowas wäre eingängiger gewesen. Davon abgesehen sind die 3-4 Tage Windjammer-Party am Großen Hafen eine Bereicherung, für die man auch gern auf das Wochenende an der Jade verzichten könnte. Es ist alles kleiner, feiner, stilvoller; statt die Kaikante wie beim WadJ mit Pommesbuden voll zu stellen, so dass man den Hafen kaum sieht, gibt es einheitliche Pagodenzelte in geordneter Formation und freie Sicht aufs Feuerwerk – wobei, mit Verlaub, gleich zwei Feuerwerke zum JWP-Cup etwas dick aufgetragen waren, für den Preis von einem hätte man, siehe oben, auch arme Kinder zum Segeln einladen können. Noch ein, zwei richtig hochkarätige Bands dazu (keine Lechschwaben!), und die „Jade-Sail“ wäre das Flaggschiff, für das man zweifelhafte Events wie „das größte Labskausessen der Welt“ getrost in die Tonne treten könnte. (iz)

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